1. Unsere Kita stellt sich vor

1.1 Unsere Gründung

Unsere kleine Kindertagesstätte Löwenkinder e.V. wurde am 13.10.1995 gegründet. Sie ist nach dem Änderungsgesetz vom 8.6.1995 vom Koinonia e.V. als Trägerverein gegründet worden. Sowohl der Verein als auch der Vorstand besteht aus Mitgliedern der christlichen Gemeinde Koinonia e.V. .

1.2 Unsere Lage

Die Kita Löwenkinder liegt im Stadtteil Hannover Mitte. Unsere Räume, im Erdgeschoß eines mehrstöckigen Hauses, waren einst ein Reifenlager der Conti. Von der Odeonstraße aus ist die Kita nicht auf den ersten Blick zu erkennen.

1.3 Das Umfeld der Kinder

Unsere Kita wird derzeit von Kindern aus der unmittelbaren Umgebung, aber auch von Kindern aus anderen Stadtteilen besucht. Die Möglichkeit selbstständig und gefahrlos Kontakte mit anderen Kindern aufzubauen ist stark eingeschränkt. Begegnungen mit anderen Kindern finden meist zu vorgeplanten Zeiten und an Orten statt, zu denen die Kinder von Erwachsenen begleitet werden müssen. Durch ein sehr hohes Verkehrsaufkommen ist das in Hannover-Mitte noch mehr der Fall als in anderen Stadtteilen. Spielplätze, Turnhallen, Schulen oder andere Orte können von den Kindern durch die dichte Bebauung und das hohe Verkehrsaufkommen nicht alleine erreicht werden. Deswegen sehen wir unsere Kita als wichtigen Ort der Begegnung an.

1.4 Unsere Räume

Unsere Räume haben eine Grundfläche von ca. 220 m². Unsere Einrichtung unterteilt sich in einen Gruppenraum, einen Bewegungsraum, Garderobe, Küche, einen Mehrzweckraum, das kindgerechte Badezimmer und das Büro. In unserem Gruppenraum können die Kinder ihren Interessen nachgehen und die verschiedenen Bereiche : Maltisch, Spieltisch, Puppenecke, Bauteppich und Sofa, frei nutzen. Erzieher und Kinder gestalten den Gruppenraum nach ihren Bedürfnissen und Interessen. In unserem Bewegungsraum finden je nach Gruppenthema und Tagesablauf Kreisspiele, Bewegungsspiele oder Bewegungsparcours statt. Ganz besonders gerne nutzen viele Kinder unserer Kletterwand, die immer wieder neue Herausforderungen bietet. Da wir kein Außengelände haben, freuen wir uns über unseren Kita-Bus, mit dem wir oft in den Wald fahren um Frischluft zu tanken.

1.5 Zusammenarbeit mit der christlichen Gemeinde Koinonia e.V.

Der Löwenkinder e.V. mietet seine Räumlichkeiten von der christlichen Gemeinde Koinonia e.V. .Von der Gemeinde werden die Räume vor allem sonntags für den Kindergottesdienst genutzt. Absprachen und Zusammenarbeit zwischen dem Löwenkinder e.V. und dem Koinonia e.V sind für uns selbstverständlich und wichtig.

1.6 Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

Unser Personal besteht derzeit aus einem Erzieher und einer Sozialassistentin. An zwei Tagen in der Woche werden sie von einer Erzieherin und einer erfahrenen Mutter ergänzt. Oft unterstützen uns, vor allem in der Küche, ehrenamtliche Helfer. Zeitweilig arbeiten Praktikanten aus verschiedenen Fachschulen bei uns.

 

2. Die pädagogische Arbeit

2.1 Aufgaben einer Kindertagesstätte

Das Gesetz für Kindertageseinrichtungen beschreibt in § 2 (1) die Aufgaben einer Kindertagesstätte wie folgt:

Tageseinrichtungen dienen der Erziehung,, Bildung und Betreuung von Kindern. 2 Sie haben einen eigenen Erziehungs- und Bildungsauftrag. 3 Tageseinrichtungen sollen insbesondere die Kinder in ihrer Persönlichkeit stärken,

sie in sozial verantwortliches Handeln einführen,

ihnen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die eine eigenständige Lebensbewältigung im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten des einzelnen Kindes fördern,

die Erlebnisfähigkeit, Kreativität und Fantasie fördern,

den natürlichen Wissensdrang und die Freude am Lernen pflegen,

die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen erzieherisch fördern und

den Umgang von behinderten und nicht behinderten Kindern sowie

von Kindern unterschiedlicher Herkunft und Prägung untereinander fördern.

 

2.2 Die Grundlagen unseres pädagogischen Handelns

Sozial verantwortliches Handeln heißt für uns christliche Nächstenliebe zu praktizieren. Ganz nach dem Ausspruch Jesu: “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Uns ist es ein Anliegen, dass die Kinder selbst erfahren, dass Teilen Freude bringt. Sie lernen den Anderen zu schätzen, zu vergeben und liebevoll miteinander umzugehen ( sozial, emotional und auch sprachlich ) .

Wir möchten nicht zwischen christlicher und sonstiger Erziehung trennen. Die Kinder sollen durch das pädagogische Personal christlichen Glauben, Liebe und Vergebung erfahren und so einen Eindruck davon bekommen, welche Freude der Glaube an Jesus Christus bewirkt und welchen Halt und Trost er geben kann.

Deshalb sind uns folgende Punkte wichtig:

  • Das gemeinsame Tischgebet

  • Friedvolles Miteinander ( auch bei Meinungsverschiedenheiten )

  • Das Planen und Durchführen christlicher Feste

  • Das Lesen einer Bibelgeschichte im Morgenkreis

  • Die kreative Umsetzung biblischer Inhalte ( Lieder, Bastelarbeiten, Spiele )

 

2.3 Unsere Rolle als ErzieherIn

  • Kinder da abholen, wo sie stehen

  • Positive Beziehung aufbauen, Geborgenheit geben und somit eine vertrauliche Atmosphäre schaffen

  • Fragen und Probleme ernst nehmen, Hilfestellungen geben

  • Raum zu der Entwicklung eigener Interessen schaffen

  • Tröster sein

  • Vorbild sein

  • Neugier auf die Umwelt wecken

  • Geduld haben

 

2.4 Unser Bild vom Kind

Unserer Überzeugung nach ist das Kind ein von Gott geschaffener, einmaliger Mensch. Uns ist wichtig diesen Menschen mit seinen Stärken und Schwächen, seinen Fähigkeiten und Grenzen anzunehmen, zu fördern und zu unterstützen.

 

2.5 Ziele unserer pädagogischen Arbeit

Unsere kleine Tagesstätte ist nicht nur eine familienergänzende Betreuungseinrichtung, sondern versteht sich darüber hinaus als Einrichtung , die den Kindern ermöglicht sich individuell und entwicklungsgerecht zu entfalten. Wir halten Spiel– und Entwicklungsraum bereit, der zu Hause aus den verschiedensten Gründen vielleicht nicht zur Verfügung steht ( beengte Wohnverhältnisse, hoher Medienkonsum, verplante Zeit, Hektik, Schnelllebigkeit, wenig Möglichkeit für Naturerfahrungen ).

 

2.5.1 Wir arbeiten situationsorientiert,

d.h. wir reagieren auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder, indem wir aktuelle Lebenssituationen aufgreifen und die Kinder ermutigen, ihre Gefühle, Probleme und Konflikte im Freispiel oder in angeleiteten Spielprozessen darzustellen, umzusetzen, zu versprachlichen und auf diese Weise zu be- und zu verarbeiten. Wir entwickeln gezielte Angebote und planen Projekte, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden. Wir wollen erreichen, dass die Kinder das in ihnen angelegte Potenzial zur Entfaltung bringen. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, sie in ihrer Entwicklung durch differenziertes Beobachten zu unterstützen, sie zu fördern und in Absprache mit den Eltern hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen individuell zu betreuen.

Die Kinder kommen aus unterschiedlichem Milieu: aus verschiedenen Herkunftsländern (mit unterschiedlicher Konfession), aus geschwisterreichen Familien oder als Einzelkind, mit allein erziehendem Elternteil, ausgeprägten Begabungen, Entwicklungsverzögerung etc. Der persönlichen Biografie schenken wir Gehör, wir sind immer bemüht zu überprüfen, ob die Bedingungen in unserem Kindergarten für eine zeitgemäße Pädagogik stimmen und ob für die Kinder mit ihren derzeitigen Spiel- und Lernbedürfnissen entsprechendes geboten werden kann.

 

2.5.2 Wir arbeiten entwicklungsorientiert,

d.h. wir beobachten die Kinder genau und versuchen, ihre Fähigkeiten bzw. Defizite zu erkennen, um die Kinder hinsichtlich ihrer Schwächen und Stärken im Rahmen unserer Möglichkeiten zu fördern und herauszufordern. Folgende Entwicklungsbereiche sehen wir, in Übereinstimmung mit dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung, als elementar an :

  • Emotional/soziale Entwicklung

  • Entwicklung kognitiver Fähigkeiten

  • Körper – Bewegung – Gesundheit

  • Sprache und Sprechen

  • Lebenspraktische Kompetenzen

  • Mathematisches Grundverständnis

  • Ästhetische Bildung

  • Natur und Lebenswelt

  • Ethische und religiöse Fragen

Durch das Spiel erhält das Kind die Sinneseindrücke sowohl von seinem Körper als auch seitens der Schwerkraft, die erforderlich sind, um die motorische und auch die psychische Reifung in Gang zu setzen. Das Erlebnis der Sinnesreize ist dabei dasjenige, was dem Kind Spaß macht (rennen, sich drehen, beugen, Gegenstände anfassen, etwas ziehen, schieben, rollen, klettern, springen, matschen, raufen, ringen, verstecken, suchen, berühren, singen, sprechen, basteln etc). Je abwechslungsreicher das Kind dabei sein Spiel gestaltet, desto mehr fördert es seine eigene Entwicklung. Letztendlich ist Spielen eine gute Voraussetzung für die Entwicklung der Fähigkeit zur Bewegungsplanung.

 

3. Das Spiel des Kindes

Unsere Gesellschaft neigt dazu, die Wichtigkeit des Spielens zu unterschätzen. Da die meisten Kinder ohne Anleitung von Erwachsenen ihrem Alter entsprechend spielen können, ist es nicht einfach zu erkennen, wie sehr das Gehirn durch das Spiel entwickelt wird. Das Spiel ist von ebenso großer Bedeutung für die Entwicklung des Kindes wie später im schulfähigen Alter das Anfertigen der Schulaufgaben. Ein wesentlicher Bestandteil des Spielens ist die Möglichkeit des Kindes, seinem inneren Drang nach Selbsterfüllung, als ein sensorisch und motorisches Individuum, Ausdruck zu verleihen. Dabei ist das Ergebnis des Spielens, bspw. das Aufbauen eines Turmes aus Bausteinen oder einige Sprünge über ein Seil, gar nicht das Wichtigste. Wichtig allein ist, dass das Kind seinem inneren Antrieb folgt, eine körperliche Aktivität zu entwickeln, in der es seinen Körper und seine Umgebung zu meistern lernt. Dabei ist von großer Bedeutung, dass körperliche Bewegung Stimulation von Sinnesorganen und entsprechende Anpassungsreaktionen erzeugt, die die Verarbeitungsprozesse im Gehirn zu fördern vermögen.

 

3.1 Unsere Aufgabe als Erzieher während des Spiels:

  • Den Kindern Spiel-, Bewegungs- und Entwicklungsraum zur Verfügung zu stellen

  • Geeignete und anregende Materialien bereitstellen

  • Spielanregungen geben und sich ins Spiel mit einbringen

  • Hilfestellungen in Konfliktsituationen geben

  • Fertigkeiten und Techniken vermitteln

  • Beobachtung der Kinder

  • Die Kinder unterstützen Beziehungen zu anderen Kindern aufzubauen

 

4. Kinder in Bewegung

Bewegung macht Freude. Kinder können durch Motorik ihre Umwelt kennen lernen, erforschen, auf Menschen und Dinge zugehen, sie ergreifen, betasten, Kontakt aufnehmen, mit ihnen spielen, mit ihnen arbeiten, mit ihnen kommunizieren. Auf diese Weise machen sie Erfahrungen, sie lernen schließlich ein gesundes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl aufzubauen. Die Möglichkeit, sich in seiner Umwelt zu bewegen, fördert die Wahrnehmung für sich selbst und andere, regt das Denken an und fördert die Intelligenz. Wir bieten drinnen die Möglichkeit frei zu toben bzw. angeleitete Bewegungsparcours zu bewältigen (im Gemeindesaal). Die Kinder können auch nach Musik tanzen und Bewegungen improvisieren. Draußen (im Wald bzw. auf öffentlichen Spielplätzen) können sie nach Lust und Laune ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. In Sichtweite dürfen die Kinder auch allein spielen.

 

5. Individuelle Förerung

Durch die geringe Gruppenstärke unserer Kita ist es uns in besonderer Weise möglich auf einzelne Kinder einzugehen. Daraus ergeben sich folgende Vorteile:

  • Das Kind erfährt mehr Aufmerksamkeit.

  • Es entsteht ein vertrauter Umgang.

  • Es entsteht eine gute Lernatmosphäre.

  • Wir haben mehr Zeit für maßgeschneiderte Angebote und individuelle Förderung.

  • Viel Zeit für Beobachtung und Dokumentation.

  • Das Entwicklungstempo des einzelnen Kindes kann mehr berücksichtigt werden als in einer größeren Gruppe.

  • Auf die Ideen und Interessen einzelner Kinder kann ausführlich eingegangen werden.

  • Die Kinder haben viel Zeit, um sich den Erziehern mitzuteilen und mit ihnen zu sprechen .

 

6. Medienpädagogik

Der Computer hält seit geraumer Zeit in fast jedem Haushalt Einzug. Selbst die Allerkleinsten (ab 3 Jahre) kennen einige Bedienungselemente (Maus bzw. Tastatur), und neben anderen Massenmedien spielt der Computer im Leben der Kinder eine (wichtige) Rolle. Die Wirkungen der Massenmedien werden sich verstärkt in den nächsten Jahrzehnten auf der kognitiven und emotionalen Ebene und auf der Ebene des Verhaltens (Möglichkeiten des Lernens und Erfahrens, aber auch Gefahren durch Isolation, Gewalt, körperliche Schäden, Beeinträchtigung der Gefühlswelt) bemerkbar machen.

Die Medienpädagogik macht es sich zur Aufgabe, Ergebnisse der Medienwissenschaften auf die genannten Bereiche, die auch uns in unserem Kindergartenalltag wichtig sind, praktisch anzuwenden.

Es ist uns als Kindertagesstätte ein großes Anliegen, Probleme und Schwierigkeiten, im Umgang mit Medien, aufzugreifen und diese im Gespräch sowie durch andere geeignete pädagogische Elemente, wie Rollenspiel und Malen, für die Kinder zu veranschaulichen und mit ihnen zusammen kindgerecht zu reflektieren.

 

7. Singen und musizieren

Der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung drückt es so aus:

"Kein Tag in der Tageseinrichtung sollte vergehen, ohne dass Musik in der einen oder anderen Weise selber gemacht wird".

Und weiter:

"Über Sprechgesang, Sing– und rhythmische Spiele und Lieder erschließt sich das Kind die klassischen Toneigenschaften der Musik wie: laut-leise, hoch-tief, kurz-lang usw. Es erfährt sich und seine soziale wie materielle Umwelt aber auch im Kontext von Sprache, Tempo, Klang, Körper und Bewegung. Daneben lernt es Instrumente kennen und selber zu bauen".

Singen und musizieren sind bei uns fester Bestandteil eines Kindergartentages.

 

8. Der Morgenkreis

Der Morgenkreis ist ein gemeinsamer Treffpunkt, um den Tag als Gruppe zu beginnen. Hier begrüßen sich die Kinder mit einem „Gutenmorgenlied“ und schauen wer anwesend ist. Es wird eine Bibelgeschichte vorgelesen und gemeinsam der Tagesablauf besprochen. Die Kinder haben die Möglichkeit von ihren Erlebnissen ( z.B. am Wochenende ) zu berichten. Um diesen gemeinsamen Anfang zu gewährleisten ist es wichtig, dass alle Kinder spätestens um 9:00 Uhr in der Kita sind.

 

9. Inhaltliche Einzelfragen

9.1 Unser Tagesablauf im Überblick

Ankommen im Kindergarten, Freispiel

8:00 - 9:00 Uhr

Morgenkreis mit Begrüßungslied und Bibelgeschichte

9:00 - 9:20 Uhr

Tischdecken und gemeinsames Frühstück

9:20 - 10:00 Uhr

Gestaltung freier Aktivitäten, Angebote, Spielen im Bewegungsraum

10:00 - 11:30 Uhr

Oder: Ein Ausflug mit dem Kita-Bus

10:30 - 12:30 Uhr

Obstpause

11:00 - 11:15 Uhr

Kreisspiele auf dem Bauteppich

12:30 - 13:00 Uhr

Tischdecken und gemeinsam Mittag essen

13:00 - 13:45 Uhr

Zähneputzen

13:45 - 14:00 Uhr

Abschlusskreis mit gemeinsamen Musizieren und Singen

14:00 - 14:15 Uhr

Kinder werden abgeholt

14:15 Uhr

 

9.2 Unsere Betreuungszeiten

Von Montags bis Freitags 8:00 Uhr bis 14:15 Uhr ( Die Kinder müssen spätestens um 9:00 Uhr da sein ).

 

9.3 Regelmäßiger Besuch der Kindertagesstätte

Um ein optimales Förderungs- und Betreuungsangebot für die Kinder zu gewährleisten, ist es wichtig, dass die Eltern ihre Kinder regelmäßig zu den festgelegten Zeiten in den Kindergarten bringen. Selbstverständlich ist der Kindergartenbesuch freiwillig, dennoch wäre es wünschenswert, könnten die Kinder ein Mindestmaß an Regelmäßigkeit durch den Kindergartenalltag erlernen. Sie benötigen einen Rahmen, der es ermöglicht, dass sie Freundschaften schließen und diese pflegen, dass sie sich in der Gruppe wohl und angenommen fühlen und dass sie ihre Spielmöglichkeiten und -Fähigkeiten voll entfalten können. Für unsere Planungen (vor allem für die Fahrten in den Wald mit mehreren Fahrzeugen) ist es von Bedeutung, dass die Kinder rechtzeitig (vor 9 Uhr) abgemeldet werden, falls sie nicht kommen können.

 

9.4 Der Kindergartenbeitrag

Der Kindergartenbeitrag ist gestaffelt und richtet sich nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Sorgeberechtigten unter Berücksichtigung der Anzahl der Kinder.

Höchstbeitrag: 244,00 € + 30,00 € ( Essensgeld ) .

Zuständig für die Beitragsfestsetzung ist das Jugendamt Hannover. Kinder im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung sind vom Kindergartenbeitrag befreit.

 

9.5 Die Mahlzeiten

Uns ist es wichtig, den Kindern eine ausgewogene Ernährung anzubieten. In unserer Einrichtung wird das Essen frisch zubereitet. Zu jedem Mittagessen gehört bei uns eine Portion Salat. Die tägliche Obstpause soll den Kindern schmecken aber auch ihrer Gesundheit zugute kommen. Wir finden das gemeinsame Einnehmen von Mahlzeiten sehr wichtig. Gemeinsame Mahlzeiten bieten Raum für Kommunikation, das Erlernen vom Umgang mit Messer und Gabel und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Eltern verpflichten sich vertraglich, den festgesetzten Beitrag von 30,00 € pro Monat für das Essen zu entrichten.

 

9.6 Ferien und Schließzeiten

Die kleine Kindertagesstätte Löwenkinder e.V. kündigt Schließzeiten rechtzeitig an.

 

Himmelfahrt/Ostern: jeweils 1 Tag

Sommer: 4 Wochen während der Schulferien (eine Woche dient Renovierungsarbeiten)

Weihnachten/Neujahr: ein Tag vor Heiligabend bis Neujahr

Flexible Schließzeiten zu Fortbildungszwecken (Studientage).

 

9.7 Gesundheitsvorsorge

Bei Aufnahme in die kleine Kindertagesstätte muss das Kind frei von ansteckenden Krankheiten sein. Die Eltern verpflichten sich am ersten Tag ein Gesundheitszeugnis vorzulegen, das nicht älter als eine Woche ist.

Nach dem Bundesseuchengesetz sind die Eltern verpflichtet, schwerwiegende Infektionskrankheiten ihres Kindes oder innerhalb der Familie unverzüglich bei der Leitung der Kindertagesstätte zu melden. Ein Besuch der kleinen Kindertagesstätte ist erst wieder nach Vorlage eines Attestes möglich.

 

9.8 Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Wir Mitarbeiter nehmen an Fortbildungen, Leitungskreisen oder Kila-Ini-Treffen teil.

Wir pflegen eine gute Zusammenarbeit mit der christlichen Gemeinde Koinonia e.V .

Eine gute Zusammenarbeit und ein regelmäßiger Austausch mit den Grundschulen der Umgebung wird uns immer wichtiger. Außerdem arbeiten wir mit dem Jugendamt zusammen.

Eine Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberatungsstellen, Psychologen, Logopäden und Kinderärzten ist zur Förderung insbesondere entwicklungsverzögerter

Kinder unerlässlich. Auf Wunsch stellen wir Verbindung zwischen Eltern und den verschiedenen Institutionen her.

 

10. Elternarbeit

Eine fruchtbare Arbeit erfordert als Grundlage eine offene, vertrauensvolle Atmosphäre und schließt ein positives Miteinander zwischen MitarbeiterInnen und Eltern ein. Folgende Formen hinsichtlich der Elternarbeit haben sich bewährt:

  • Info- und Aufnahmegespräche

  • Tür- und Angelgespräch

  • Elternabende bzw. -Nachmittage (auch themenorientiert)

  • Im Bedarfsfall verabredete Gesprächstermine

  • Feste

  • Pinnwand (für wichtige Infos)

In der Eingewöhnungszeit kann es sein, dass Kinder Hilfen durch einen Elternteil benötigen. Diese Möglichkeit bieten wir an, allerdings wünschen wir uns hinsichtlich der Eigenständigkeit des Kindes ein schrittweises Zurücknehmen der Begleitung.

 

11. Literatur

Ayres, Jean A. Bausteine kindlicher Entwicklung. Die Bedeutung der Integration der Sinne für die Entwicklung des Kindes. 3. korr. Auflage. Springer Verlag 1998.

Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder in Niedersachsen. Hg. von Dr. W. Haack. 3. Auflage. Kohlhammer 2000.

Zimmer, Renate. Handbuch der Sinneswahrnehmung. Grundlagen einer ganzheitlichen Erziehung. Herder Verlag 1995.

Zimmer, Renate. Handbuch der Bewegungserziehung. Didaktisch-methodische Grundlagen und Ideen für die Praxis. Herder Verlag 1993.

Niedersächsisches Kultusministerium. Orientierungsplan für Bildung und Erziehung.

 

12. Die Weiterarbeit an unserer Konzeption

Wir verstehen uns als Kindertagesstätte, die ein offenes Ohr für Anregungen und Kritik hat. Bitte sprechen Sie uns bei Fragen oder Ärgernissen möglichst frühzeitig an. Unsere Konzeption wollen wir jährlich auf ihre Aktualität prüfen und im Rahmen eines Studientages überarbeiten.